Kirchen der Kirchengemeinde Lübz

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Stadtkirche Lübz

Stiftskirche

Dorfkirche Lutheran

Dorfkirche Benzin

Offene Kirche

von Juni bis August für Gäste und Einheimische. Es haben sich engagierte Mitstreiter in der Gemeinde gefunden, die dieses Projekt begleiten und die Gäste begrüßen und betreuen. Die Stadtkirche ist in der Regel zu folgenden Zeiten offen:

Montag bis Freitag 14.00 bis 18.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag 10.00 bis 12.00 Uhr
01. Juni bis 31. August

Stadtkirche Lübz

Die im 16. Jh. erbaute Backsteinkirche liegt etwas versteckt in der Altstadt von Lübz. Vom zentralen historischen Marktplatz führen zwei Straßen direkt zum Kirchberg, auf dem die Kirche steht. Sie wurde erbaut, nachdem die Vorgängerkirche bei einem Stadtbrand 1548 völlig zerstört war.

Zur Zeit der Frührrenaissance erbaute man eine gotische Hallenkirche mit verziertem hölzernen Tonnengewölbe. Der Turm weist aber verschiedene Formen aus der Renaissance auf. Die Kirche wurde bereits vor 100 Jahren vom Museumsdirektor F. Schlie in seinem Werk (" Die Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Großherzogthums Mecklenburg-Schwerin, Band IV, 1901") als "ein seltsames Unikum in Mecklenburg" bezeichnet.

Der Altarraum wurde 1962 neu gestaltet, aufwendige Restaurierungsarbeiten erfolgten in den 1990er Jahren. Heute lädt ein freundlicher und heller Kirchenraum mit einer bemerkenswerten Akustik zu Gottesdiensten und Konzerten ein.

Hinter dem Altar befindet sich das Grabmal der Herzogin Sophie (1569-1634), die während ihres Wirkens in Lübz viel zur Ortsentwicklung beigetragen hat. Sie ließ beispielsweise das Stift für Witwen errichten.

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Stiftskirche

Die kleine Kirche gehört zum Sophienstift, das etwas versteckt in der Altstadt zu finden ist. Bereits 1633 begründete Herzogin Sophie (1569-1634) ein Stift für Witwen. Dazu gehörten die Stiftskapelle, das Stiftshaus, kleine Häuser oder Wohnungen in Lübz sowie Gärten, Äcker und Wiesen. Im Stift konnten sich acht Adlige und vier Bürgerliche einkaufen, sie lebten in den Häusern. Acht arme Witwen wurden kostenlos aufgenommen und wohnten im Stiftshaus. Die Stiftung hat bis heute Bestand und dient der Förderung, Betreuung und Pflege von alten Menschen, Kindern und Jugendlichen.

Nachdem die Kapelle und das Langhaus 1808 einstürzten, wurden sie unter Herzog Friedrich Franz I. (1785-1837) wieder aufgebaut. Die Stiftskapelle wurde unter der Regierung von Herzog Friedrich Franz II. (1841-1883) erneuert und am 26. Mai 1858 eingeweiht.

1960 wurde die Stiftskirche umgestaltet, neugotische Brüstungen entfernt, Kanzel, Altar und Buntglasfenster neu angefertigt.

2006 waren die letzten umfassenden Bausanierungen am Sophienstift und deren Kapelle abgeschlossen.

Heute lädt die kleine Stiftskirche zu Gottesdiensten, Konzerten und Lesungen ein.

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Dorfkirche Lutheran

In Lutheran steht direkt an der Hauptstraße die aus dem Jahr 1871 stammende schlichte Backsteinkirche. Sie wurde neben dem ehemaligen Küsterhaus (Hauptstraße 18) von 1772 im Jahr 1983 zum Denkmal erklärt. Zuvor stand hier eine Fachwerkkirche aus Holz mit Ziegelausfachungen vermutlich aus dem Jahr 1621.

Um die Kirche wurde der Friedhof angelegt, der bis heute genutzt wird. Er wird von einer massiven Feldsteinmauer und Lindenbäumen umsäumt.

Der Innenraum der Kirche ist geprägt durch den warmen Holzton der Inneneinrichtung, einem Holzschnitzaltar mit einem segnenden Jesus als Altarbild. Eine Schnitzkanzel linksseitig und eine geschnitzte Tauffünte mit Messingschale füllen den Chorraum.

Auf der geräumigen Empore befindet sich eine pneumatische Julius-Schwarz-Orgel aus dem Jahr 1894. Die Choralorgel begleitet die monatlichen Gottesdienste und Beerdigungen in der kleinen Dorfkirche.

Neben einer Bronzeglocke von 1491 wird eine zweite Glocke aus Eisenhartguß (wahrscheinlich aus den 1950er Jahren) geläutet.

Das fortgeschrittene Alter zeigt seine Spuren an Dach und Fundament der Kirche. Es werden in Zukunft umfangreiche Reparaturen erfolgen müssen.

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Dorfkirche Benzin

Die kleine Fachwerkkirche wurde 1592 erbaut. Der freistehende Glockenturm und die Kirche wurden 2000 renoviert.

Über dem Altartisch erhebt sich ein geschnitzter Altaraufsatz, dessen Mittelteil eine Arbeit aus der Zeit um 1500 ist.

In der orgellosen schlichten Kirche findet sich die Gemeinde monatlich zu Gottesdiensten zusammen.


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