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Stiftskirche
Die kleine Kirche gehört zum Sophienstift, das etwas versteckt in der Altstadt zu finden ist. Bereits 1633 begründete Herzogin Sophie (1569-1634) ein Stift für Witwen. Dazu gehörten die Stiftskapelle, das Stiftshaus, kleine Häuser oder Wohnungen in Lübz sowie Gärten, Äcker und Wiesen. Im Stift konnten sich acht Adlige und vier Bürgerliche einkaufen, sie lebten in den Häusern. Acht arme Witwen wurden kostenlos aufgenommen und wohnten im Stiftshaus. Die Stiftung hat bis heute Bestand und dient der Förderung, Betreuung und Pflege von alten Menschen, Kindern und Jugendlichen.
Nachdem die Kapelle und das Langhaus 1808 einstürzten, wurden sie unter Herzog Friedrich Franz I. (1785-1837) wieder aufgebaut. Die Stiftskapelle wurde unter der Regierung von Herzog Friedrich Franz II. (1841-1883) erneuert und am 26. Mai 1858 eingeweiht.
1960 wurde die Stiftskirche umgestaltet, neugotische Brüstungen entfernt, Kanzel, Altar und Buntglasfenster neu angefertigt.
2006 waren die letzten umfassenden Bausanierungen am Sophienstift und deren Kapelle abgeschlossen.
Heute lädt die kleine Stiftskirche zu Gottesdiensten, Konzerten und Lesungen ein.
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